Deutschfreiburger Heimatkundeverein

Deutschfreiburger Landschaftspreis

Anerkennung für besondere Leistungen im Interesse der Landschaft

Im Jahr 2003 hat der Heimatkundeverein beschlossen, den Deutschfreiburger Landschaftspreis zu schaffen. Damit will er die Wichtigkeit und den Wert intakter Landschaften bewusst machen. Es sollen Personen oder Institutionen ausgezeichnet werden, die sich in ausserordentlicher Weise für ein gutes Projekt oder über eine längere Periode für die Erhaltung und Pflege der Landschaft in Deutschfreiburg eingesetzt haben. Bei den Auszeichnungen werden so weit als möglich auch die verschiedenen Kulturräume und Regionen Deutschfreiburgs berücksichtigt.

Preisträger 2011: Hansruedi Schlegel und die Bodenverbesserungsgenossenschaft Ulmiz

Ausgezeichnet werden Hansruedi Schlegel, Bio-Landwirt in Ulmiz, und die Bodenverbesserungsgenossenschaft Ulmiz, vertreten durch ihren Präsidenten Beat Aeberhard. Gemeinsam haben sie – der eine als Vorreiter, der andere als Wegbereiter – grosse Verdienste an der Realisierung eines vorbildlichen und in Fachkreisen viel beachteten ökologischen Vernetzungsprojektes im Rahmen der Güterzusammenlegung Ulmiz.
Der HKV hat zum Landschaftspreis eine Broschüre und eine Medienmitteilung herausgegeben. Ebenfalls finden Sie auf dieser Site Bilder zur Preisverleihung.

Preisträger 2006: Weiler Richterwil, Familie Schnyder von Wartensee und Familie Jungo

Der Weiler Richterwil bei Bösingen ist ein Herrschaftssitz mit einem angegliederten Landwirtschaftsgut, wie es auf dem Gebiet der alten Landschaft rund um die Stadt Freiburg eine stattliche Anzahl gibt. Der Weiler wurde 2006 mit dem Deutschfreiburger Landschaftspreis ausgezeichnet, wobei der Preis gleichzeitig an die Eigentümerfamilie Thérèse Schnyder von Wartensee und an die Familie Karl Jungo ging, die das Landwirtschaftsgut im Pachtverhältnis bewirtschaftet. Mit dem Preis würdigt der Deutschfreiburger Heimatkundeverein die besonderen Verdienste um die Erhaltung einer historisch gewachsenen Kleinsiedlung (mit Schloss, Kapelle, Bauernhof und Mühle), gleichzeitig ist der Preis auch Anerkennung für eine Landwirtschaft, die bereits seit Jahrzehnten die Traditionen erhält und die Natur respektiert.
Der HKV hat zum Landschaftspreis eine Broschüre herausgegeben.

Preisträger 2004: Otto Kolly

Träger des 1. Deutschfreiburger Landschaftspreises ist der in Tafers wohnhafte Otto Kolly (*1944). Warum gerade Otto Kolly den Landschaftspreis verdient hat, erklärt Bernhard Zurbriggen in seiner Laudatio:
1. als vielseitig interessierter Biologe und Naturbeobachter.
2. als Initiant und Mitstreiter für Schutzmassnahmen von besonders wertvollen Landschaften.
3. als begnadeter Vermittler dieser Werte an die Lehrerinnen und Lehrer und somit an die kommende Generation.
Als besondere Projekte, für die sich Otto Kolly einsetzte, sind zu erwähnen die Erhaltung des Landschaftsbildes am Nordhang des Fofenhubels (markanteste Heckenlandschaft des Sensebezirkes), die Schaffung der ehemaligen Kiesgrube im Auried (Kleinbösingen) zu einem Naturschutzgebiet von nationaler Bedeutung 1981 und die Aufnahme des Breccaschlundes ins Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung (BLN) 1996.
Der HKV hat zum Landschaftspreis eine Broschüre herausgegeben.

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