Deutschfreiburger Heimatkundeverein

Jahresprogramm 2016/2017, erster Teil

Oktober 2016: Grenzen des Kantons Freiburg

Blick auf die Geschichte

Datum: Samstag, 15. Oktober 2016
Dauer: 13.30 – 16 Uhr
Treffpunkt: Ulmiz Dorfplatz vis à vis Restaurant „Zum Jäger“
Parkplatz: Parkplätze beim Restaurant „Zum Jäger“ oder unweit auf dem Schulhausplatz
Führung: Charles Folly, Fachdidaktiker an der PH Freiburg, und Bernhard Urs Altermatt Freiburg, Historiker und Politwissenschaftler
ÖV: Bus ab Düdingen und Kerzers bis Ulmiz Dorf
Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht nötig

Der Kanton Freiburg überspannt das Gebiet vom Mittelland bis zu den Voralpen. Seine Fläche beträgt 1670.8 km2. Damit ist er der achtgrösste Kanton der Schweiz. Betrachtet man seine Grenzen, stellt man fest, dass Kantonsteile im Norden abgesplittert sind. Eine Exklave (Wallenbuch) und zwei Enklaven (Münchenwiler und Clavaleyres BE) weist der Kanton im Seebezirk auf. Wie entstand dieser Grenzverlauf? Die Geschichte kennt die Antwort.

Wir begeben uns auf einen kurzen Grenzspaziergang von Ulmiz in Richtung Exklave Wallenbuch. Unterwegs werden wir auf Grenzsteine treffen, die den Kanton Freiburg vom Kanton Bern trennen. Charles Folly wird uns erzählen, wie es zu dieser Exklave kam.
Im Restaurant „Zum Jäger“, an unserem Ausgangsort in Ulmiz, vernehmen wir von Bernhard Urs Altermatt etwas aus der Geschichte zum Thema Sprachen, Konfessionen und politische Strukturen des Kantons, mit Fokus auf den Seebezirk und seinen benachbarten Regionen.

November 2016: Jubiläumsfeier

90 Jahre Deutschfreiburger Heimatkundeverein

Am Donnerstag, 10. November 2016 feiert der Deutschfreiburger Heimatkundeverein sein Jubiläum in Tafers. Vor 90 Jahren wurde der Heimatkundeverein in Mariahilf gegründet.

November 2016: Zu Gast bei „Wier Seisler“

Geburtstagskind trifft Geburtstagskind

Datum: Mittwoch, 30. November 2016
Ort: Tafers, Restaurant St. Martin
Dauer: 20 – ca. 21.30 Uhr
Leitung: Franziska Werlen, Leiterin Seisler Museum
Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Der Kulturverein „Wier Seisler“ lädt zu seinem 5. Geburtstag den 90jährigen Deutschfeiburger Heimatkundeverein ein zu einem gemeinsamen Abend im Kulturlokal „Wier Seisler“ in Tafers.

Ehemalige und die aktuellen Präsidenten beider Vereine erzählen aus ihrer Präsidialzeit. Unter der Leitung von Franziska Werlen verfolgen wir die Gespräche und vernehmen Interessantes aus vergangenen und aktuellen Vereinszeiten. Auch der Blick in die Zukunft wird gewagt. Musikalische Intermezzi lockern den Abend auf. Die Gäste werden mit kulinarischen Genüssen aus der Region verwöhnt.

Februar 2017: Pfarrkirche St. Martin in Tafers

Kunstwerke von hervorragender Qualität

Datum: Samstag, 11. Februar 2017
Dauer: 13.30 – ca. 15.30 Uhr
Führung: François Guex, Amt für Kulturgüter, Freiburg, und Christoph Fasel, dipl. Restaurator HKB, Tafers
Parkplatz: ASTA-Parkplatz
Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht nötig.

„Das Pfarrdorf selbst, (…), ist ziemlich schön, hat eine neue Kirche und eine Jakobs-Kapelle und Bruderschaft, welche am 25. Juli jedes Jahres viele Leute dahin zieht, die dort ihre Andacht verrichten und das gute Wirtshaus zum Heiligen Martin nicht unbesucht lassen.“ Franz Küenlin, 1834

Die Martinskirche steht über Grundmauern, die weit ins Mittelalter zurückreichen und älter sind als die Stadt Freiburg. Die Verbindungen der örtlichen Führungsschicht mit den städtischen Eliten sollten immer wieder bestimmend sein. Ihr verdankt diese Landkirche Kunstwerke von hervorragender Qualität, von Meistern wie Geiler und Gieng im 16. Jahrhundert, wie Reyff im 17. und Locher im 18. Jahrhundert. Das heutige Ausmass und Aussehen verdankt das Gebäude der vor 50 Jahren beschlossenen Restaurierung und Erweiterung. Gemäss damaligen denkmalpflegerischen Grundsätzen wurden Wunden geheilt und Brüche vermieden. Den damals neuesten Tendenzen von Liturgie und Kirchenbau entspricht die Gestaltung im Chor. – Die Jakobskapelle verdient Beachtung wegen ihres Altars und wegen der Bildergeschichte des Hühnerwunders auf der Fassade.
Die Herren Christoph Fasel und François Guex werden dieses markante Gebäude und seine künstlerische Ausstattung näher vorstellen.

März 2017: Bei der Freiburger Kantonspolizei

Im Dienste der Bevölkerung

Datum: Samstag, 11. März 2017
Dauer: 13.30 – ca. 15.45 Uhr
Treffpunkt: Einsatzzentrum der Gendarmerie, Chemin de la Madeleine 8, 1763 Granges-Paccot
Anmeldung: Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Ihre Anmeldung nehmen wir gerne bis am 1. Februar 2017 entgegen. Auf Ihre Anmeldung erhalten Sie eine Rückmeldung.

Die Kantonspolizei hat als allgemeinen Auftrag für die öffentliche Sicherheit, die Aufrechterhaltung der Ordnung und die Einhaltung der Gesetze zu sorgen. Sie steht im Dienste der Bevölkerung und der Behörden. Wie die Polizei diesen Auftrag erfüllt, erfahren wir an diesem Nachmittag. Wir hören etwas über aktuelle Fälle, sehen den Zellentrakt, Polizeifahrzeuge samt Ausrüstung, den Schiesskeller und vieles mehr. Am Schluss werden wir zu einem Aperitif eingeladen.

2. Teil des Jahresprogramms 2016/2017

Die genauen Angaben zu untenstehender Veranstaltung erhalten Sie mit dem Versand vom März 2017. Grund des um zwei Monate verschobenen Versands ist die Jahrespublikation 2016/2017, die im März 2017 erscheinen wird.

Juni 2017: Grenzschlängeln

Im Bett der Kalten Sense

Datum: Samstag, 24. Juni 2017

Der Kantonsgrenze nach von der Kalten zur Warmen Sense: Wanderung im Flussbett von Sangernboden nach Zollhaus. Halbtageswanderung. Ein Naturerlebnis der besonderen Art mit Hinweisen zu Flora, Fauna und Geologie. Wir erleben und erkunden ein Stück Heimat, die noch wild und ursprünglich ist. Bräteln möglich.

Besonderes

Für Teilnehmende mit Hörproblemen stellt der Verein „pro audito Freiburg“ für alle Veranstaltungen eine Funkanlage mit Kopfhörern zur Verfügung.

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