
Der Naturlehrpfad Lätti wurde 1987/1988 von Freiwilligen in Fronarbeit erstellt, um die Schönheit und den Wert dieser Rutsch-, Auen- und Uferlandschaft aufzuzeigen. Er ist auch nach 25 Jahren – besonders auch im Winter – immer noch besuchenswert und gibt lehrreiche Einblicke in die Zusammenhänge der Natur. Bei frostigem Wetter zeigt uns die Sense mit ihrem breiten Bett ganz andere bezaubernde Seiten. Wir laden die Mitglieder des Heimatkundevereins und weitere Interessierte auf ein Wintererlebnis an Tütschbach und Sense ein.
Datum: Samstag, 11. Februar 2012
Dauer: 13.15 bis 16.00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Orientierungsschule Plaffeien (südöstlich des Schulhauses)
Parkplätze: Parkplatz Orientierungsschule Plaffeien
Anfahrt: TPF Ankunft 13.04 (über Tafers) – Anschlüsse für Rückfahrt über Tafers, Giffers oder Rechthalten 16.22 Uhr
Führung: Walter Vonlanthen, Oberschrot
Ausrüstung: gutes Schuhwerk, Kleidung dem Wetter entsprechend
Besonderes: Die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.
Kosten: Die Mitfahrenden in den Autos entschädigen den Fahrer oder die Fahrerin bitte direkt.
Anmeldung: Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Der Heimatkundeverein pflegt seit seiner Gründung enge Beziehungen zum Sensler Museum, wurde doch die Stiftung des Museums in den 1970er-Jahren durch den HKV, die Pfarrei Tafers als Eigentümerin des Gebäudes und die Standortgemeinde Tafers ins Leben gerufen. 1975 konnte das Museum seine Türen öffnen. Es befindet sich in einem Sensler Holzhaus aus dem Jahre 1780 und steht mitten im Dorf Tafers, neben der Pfarrkirche St. Martin und dem Oberamt.
Heute bilden die Pfarrei St. Martin, die Gemeinde Tafers und die Dorfschaft Tafers die “Einfache Gesellschaft Sigristenhaus”. Diese ist als solche Eigentümerin des Hauses und vermietet es der Stiftung des Sensler Museums, die für den Betrieb des Museums verantwortlich ist.
Diese enge Verknüpfung des Heimatkundevereins mit dem Sensler Museum findet in diesem Jahr ihren Ausdruck in einer Sonderausstellung: Die Mitglieder des HKV wurden eingeladen, ihre künstlerische Seite zu zeigen und ihre Kunstwerke jeder Art vorzustellen.
Vernissage: Freitag, 20. April 2012 um 18 Uhr
Dauer der Ausstellung: Samstag, 21. April bis Sonntag, 13. Mai 2012
Öffnungszeiten: jeweils Donnerstag – Sonntag, von 14.00 – 17.00 Uhr

Die Liebfrauenkirche wurde Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet und gilt als Kulturerbe, das über die Kantonsgrenzen hinaus von Bedeutung ist. Die Arbeiten für die dringende Totalsanierung der Basilika hatten 1994 ihren Anfang genommen und dauerten bis zum Spätsommer 2011. Am 4. September 2011 konnte die Liebfrauenkirche mit einem feierlichen Gottesdienst wieder eröffnet werden. Damit wurde die Sanierung nach 17 Jahren erfolgreich abgeschlossen. Ermöglicht wurde diese durch den unermüdlichen Einsatz der Stiftung der Liebfrauenkirche; diese Stiftung ist auch Eigentümerin des Bauwerkes und hatte somit die Bauherrschaft für die Sanierung inne.
Die Sanierung lässt viele bereits bekannte Details wieder in neuem Glanz erstrahlen. Aber auch völlig Unerwartetes haben die Restaurierungsarbeiten zutage gebracht, allem voran die Grabplatte des Ratsherrn Peter Rych aus dem 13. Jahrhundert.
François Guex vom Kantonalen Amt für Kulturgüter wird uns zusammen mit weiteren Fachleuten die Gelegenheit geben, die Schätze der Liebfrauenkirche näher kennenzulernen; so z.B. das Chorgestühl, den Kirchenschatz, die Deckengemälde und die bekannte Neapolitanische Krippe. Wir erhalten auch einen Überblick über die interessante Vergangenheit der Basilika und die erfolgreichen Restaurierungsarbeiten.
Datum: Samstag, 2. Juni 2012
Dauer: 13.30 bis ca. 16.30 Uhr
Treffpunkt: Um 13.30 Uhr in der Liebfrauenkirche.
Parkplätze: Bei der Mehrzweckhalle an der Dorfstrasse.
Führung: François Guex, Amt für Kulturgüter, Freiburg; Ivan Andrey, Amt für Kulturgüter, Freiburg; Raoul Blanchard, Konservator Schloss Greyerz; Christoph Fasel, dipl. Restaurator HKB, Tafers
Anmeldung: Die Teilnehmerzahl ist auf 80 Personen beschränkt (4 Gruppen à 20 Personen). Ihre verbindliche Anmeldung nehmen wir bis am 29. Februar 2012 mit dem beiliegendem Anmeldetalon oder per E-Mail an info@heimatkundeverein.ch). Über Ihre Anmeldung erhalten Sie eine Rückmeldung.
Die Generalversammlung 2011/12 findet am Samstag, 15. September 2011 in der Stadt Freiburg statt. Nähere Angaben folgen.
Unterlagen zur GV 2011

1949 realisierten vier junge Taferser (Max Waeber, Adolf Aebischer, Hugo Baeriswyl, Peter Burri) einen 50-minütigen Farbfilm über ihr Dorf. Dieses Dokument aus der Zeit kurz nach dem zweiten Weltkrieg hält über den Zeitraum eines Jahres Alltag und Höhepunkte des Dorflebens fest. Es zeigt eine noch weitgehend von Landwirtschaft, Politik und Religion geprägte, mehrheitlich autochthone Gesellschaft.
Dieser Film war der Auslöser des Projekts, mehr als sechzig Jahre später erneut eine filmische Sicht auf das heutige Tafers zu realisieren. Ähnlich wie damals richten mehre junge Taferser unter der Leitung von Heribert Baechler das Objektiv ihrer Kamera auf das heutige Tafers und stellen ihren Film neben den von 1949.
Es ist vorgesehen, den HKV-Mitgliedern die Filme “Tafers 1949” und “Tafers 2011” im August 2012 abzugeben. Eine Veranstaltung wird im Frühherbst stattfinden.
Ursprünglich war für den 10. Dezember 2011 ein Anlass zu den Filmen vorgesehen. Bekanntlich musste diese Veranstaltung abgesagt werden, da die Aula der Orientierungsschule Tafers wegen der defekten Decke nicht mehr zur Verfügung stand. Wir danken den Mitgliedern des Heimatkundevereins für das Verständnis für diese Verzögerungen.