Deutschfreiburger Heimatkundeverein

Leitungsmasten für Starkstrom stören Landschaftsbild

Leitungen in den Boden als Lösung

Es liegt auf der Hand, dass Masten mit einer Höhe von 80 Metern und mehr schnell ein Problem für den Landschaftsschutz bedeuten. Solche Anlagen haben stets – auch bei einer Verlegung des Trassees an den Waldrand oder in den Wald – grossen Einfluss aufs Landschaftsbild. Der Deutschfreiburger Heimatkundeverein verlangt die Ausarbeitung und Nutzung von technologischen Alternativen und erachtet in solchen Situationen das Verlegen der Leitungen in den Boden als anzustrebende Lösung.

Gegen gewählte Linienführung Villarepos–Galmiz

Der HKV hat im Rahmen des öffentlichen Planauflageverfahrens zur Starkstromlinie Villarepos–Galmiz im Januar 2007 eine andere Lösung für den Stromtransport zwischen den Regionen gefordert. Die vorgelegte Linienführung stellt eine massive Beeinträchtigung von Natur und Landschaft insbesondere beim Burggraben dar, eines wichtigen Naturobjektes in der Gemeinde Murten: Die vier vorgesehenen herausragenden Stromleitungsmasten würden das Landschaftsbild beim Wald und auch das Ortsbild von Burg massiv belasten; zudem würden die Fundamente beim Bau wie im Betrieb erhebliche Einschnitte im Wald erfordern.

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