
Der Deutschfreiburger Heimatkundeverein ist mit den vom Freiburger Tiefbauamt erarbeiteten Einschränkungen auf den Alp- und Forststrassen im Sense-Oberland einverstanden. Diese Einschränkungen entsprechen zwar nicht vollständig, aber doch weitgehend den vom HKV im Vorfeld geforderten.
Der von gewissen Kreisen angestrebten uneingeschränkten Zulassung des motorisierten Verkehrs auf den Alpwegen steht der HKV klar ablehnend gegenüber. Die Bedürfnisse der Bewirtschafter von Alpbetrieben sind zwar zu berücksichtigen. Es darf aber nicht sein, dass an jedem schönen Tag die Ruhe der Bergwelt durch Ausflügler mit oft schweren Fahrzeugen gestört wird, weil diese für einige Stunden “zurück zur Natur” unterwegs sind. Es ist auch einer Entwicklung Einhalt zu gebieten, die die Tierwelt in ihren Rückzugsgebieten immer mehr in die Enge treibt.
Die Verkehrswege in den Deutschfreiburger Voralpen behält der HKV in Auge. Im April 2005 fand das “Forum Alpstrassen” in Tafers statt, eine von gegen 150 Personen besuchte Informations- und Diskussionsveranstaltung über die Zukunft, respektive die Nutzung der verschiedenen für die Bewirtschaftung des Waldes sowie der Alpbetriebe gebauten Strassen. Und der HKV hat beispielsweise 2007 auch bei der Gemeinde Jaun wegen eines ohne Bewilligung erstellten Weges im Euschelsgebiet interveniert.