Deutschfreiburger Heimatkundeverein

Umfangreiches HKV-Archiv

Älterer Archivbestand beim Staatsarchiv

Die Aktivitäten des Deutschfreiburger Heimatkundevereins sind belegt in einem bis ins Jahr 1926 zurückreichenden Archivbestand. Die älteren Archivalien, bis Mitte der 80er-Jahre, sind als Fonds beim Staatarchiv deponiert (siehe unten). Zwei Ordner vereinigen die Protokolle der Vorstandssitzungen und der Generalversammlungen bis 1980. Parallel dazu liefen die „Akten des Sekretärs“ in den Jahren 1958-1977 sowie die „Akten des Präsidenten“ von 1964 bis 1977. Seit dem Vereinsjahr 1977/78 (Präsidium Moritz Boschung) wurden nur noch ein Ordner „Heimatkundeverein“ angelegt, welcher sowohl die Protokolle wie die Dokumentation zu den verschiedenen Themen enthält, die zur Behandlung kamen.

Deutschfreiburger Beiträge zur Heimatkunde

Bis 1983 dienten die Deutschfreiburger Beiträge zur Heimatkunde – zwar nicht systematisch – auch als als Mitteilungsblatt des Vereins, deshalb ist darin immer wieder der Jahresbericht des HKV für die vorausgegangenen Jahre zu finden (zuletzt im Tafersbuch von 1983, welches die Publikation für die Jahre 1982 und 1983 darstellte und wo noch auf den Seiten 331 bis 355 die Jahresberichte des Vereins und des „Heimatmuseums des Sensbezirks“ für die zwei vorausgegangenen Vereins- bzw. Betriebsjahre zu lesen sind). In älteren Heften der BzHK ist auch die gesamte Liste der Vereinsmitglieder aufgeführt – das war in einer Zeit, wo die der Verein noch einige hundert Mitglieder zählte.

Schwerpunkte separat dokumentiert

Bestimmte Themen, die für den Verein über eine längere Zeit einen Schwerpunkt darstellen, sind in besonderen Ordnern oder Schachteln separat dokumentiert. Sie erlauben die Suche nach dem Gang der Diskussion zum betreffenden Thema. Dies ist der Fall namentlich für die Düdinger Möser (mit den diesbezüglichen Sonderberichten und Plänen), für die Bösinger Au (Jahre 1982-1986) oder das Mundartjahr 1986.

Dokumente zurück bis ins 17. Jahrhundert

Das Archiv umfasst auch verschiedene Dokumente aus dem 17. bis 19. Jahrhundert, welche sich auf Besitzverhältnisse und Handänderungen im Sensebezirk beziehen oder geschichtliche Begebenheiten betreffen, wie etwa ein Empfehlungsschreiben aus dem Jahr 1788, 2 Briefe zu einer Reise nach Indien um 1680 sowie der Bericht über die Romreise eines gewissen Josef Nussbaumer im Jahr 1815. Als Urkunde, die in den Akten zu finden ist, sei insbesondere der Kaufvertrag vom 21. Januar 1928 erwähnt, mit dem der Heimatkundeverein in den Besitz der Burgruine Obermaggenberg gekommen ist.

Deutschfreiburger Heimatkundeverein | Postfach 431 | 1701 Freiburg | Tel. 026 / 347 12 14 | info@heimatkundeverein.ch