Deutschfreiburger Heimatkundeverein

Impressionen aus den Veranstaltungen 2011/12

September 2012: GV im Museum

Alain Grandjean neues Ehrenmitglied

Die Generalversammlung des Deutschfreiburger Heimatkundevereins fand unter der Leitung von Präsident Christian Meyer (Bild 3, Mitte) am 15. September 2012 in den Gemäuern des Kunsthistorischen Museums in Freiburg statt. Die gegen 40 anwesenden Mitglieder stimmten per Akklamation dem Vorschlag des Vorstands zu, Alain Grandjean (Bild 3, links) die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen. Alain Grandjean war seit einem Jahrzehnt im Vorstand, davon mehrere Jahre auch Co-Präsident des HKV. Wie Charles Folly, langjähriger Weggefährte, in der Laudatio hervorhob, setzte sich der Murtner immer speziell für die Anliegen des Seebezirks sowie für die Realisierung wertvoller Publikationen ein.
Ein überraschendes und sehr gelungenes Ständchen brachte der Künstler Marcel Hayoz (Bild 4) mit seiner Mundharmonika dar. Nach dem offiziellen Teil erhielten die Teilnehmenden Einblick in die reichhaltige Ausstellung des Museums. Mit Verena Villiger, Direktorin des Museums, und Kunsthistoriker Hermann Schöpfer (Bild 5, rechts) standen dazu zwei kompetente und engagierte Personen zur Verfügung.

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Juni 2012: Liebfrauenkirche in neuem Glanz

Kirchenschatz und Neapolitanische Krippe

Über 80 Personen fanden sich am Samstag, 2. Juni 2012 in der restaurierten Liebfrauenkirche in Freiburg ein. Nach der Begrüssung durch HKV-Vorstandsmitglied Yvonne Jungo (Foto 1) berichtete François Guex (Fotos 2 und 3) vom Kantonalen Amt für Kulturgüter über die Geschichte der Basilika und deren Renovierung sowie über das Chorgestühl. Restaurator Christoph Fasel (Foto 6) sprach über das Deckengemälde (auf der Empore), Yvan Andrey (Foto 7) vom Amt für Kulturgüter präsentierte den Kirchenschatz (in der Sakristei) und Raoul Blanchard (Foto 8 und 9), Konservator Schloss Greyerz, zeigte die Neapolitanische Krippe.
Die Liebfrauenkirche ist die älteste Kirche der Stadt Freiburg; sie wurde Mitte des 13. Jahrhunderts errichtet und gilt als Kulturerbe, das über die Kantonsgrenzen hinaus von Bedeutung ist. Die Arbeiten für die dringende Totalsanierung der Basilika hatten 1994 ihren Anfang genommen und dauerten bis zum Spätsommer 2011. Am 4. September 2011 konnte die Liebfrauenkirche mit einem feierlichen Gottesdienst wieder eröffnet werden. Ermöglicht wurde die Sanierung durch den unermüdlichen Einsatz der Stiftung der Liebfrauenkirche; die Stiftung ist auch Eigentümerin des Bauwerkes.
Die Sanierung lässt viele bereits bekannte Details wieder in neuem Glanz erstrahlen. Aber auch völlig Unerwartetes haben die Restaurierungsarbeiten zutage gebracht, allem voran die Grabplatte des Ratsherrn Peter Rych aus dem 13. Jahrhundert.

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April 2012: Vernissage im Sensler Museum

Über hundert Personen fanden am 20. April den Weg ins Sensler Museum, um an der Vernissage des Deutschfreiburger Heimatkundevereins teilzunehmen. 24 Mitglieder des HKV zeigen bis Anfang Mai ihre vielfältigen Werke einer breiten Öffentlichkeit.
Der Heimatkundeverein pflegt seit seiner Gründung enge Beziehungen zum Sensler Museum, wurde doch die Stiftung des Museums in den 1970er-Jahren durch den HKV, die Pfarrei Tafers als Eigentümerin des Gebäudes und die Standortgemeinde Tafers ins Leben gerufen. 1975 konnte das Museum seine Türen öffnen.
Die Sonderausstellung dauert bis zum 13. Mai 2012. Geführte Besichtigungen (deutsch und französisch): am Samstag, 21. April, und Sonntag, 6. Mai, um 14.30 Uhr. Weitere Informationen

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Februar 2012: Tütschbach und Sense

Das besondere Wintererlebnis

Als sich die Gruppe von 19 Personen am frühen Nachmittag des 11. Februar 2012 von Plaffeien aus auf den Weg begab, herrschten -14 Grad – bei der Rückkehr fast drei Stunden später waren es dann gar eisige -27 Grad. Bei dem in der HKV-Einladung versprochenen frostigen Wetter zeigte die grösstenteils mit Eis bedeckte Sense für viele Wandernde ungekannte, bezaubernde Seiten (Fotos 1 und 2). Eindrücklich waren auch die vereisten Felswände und der Wasserfall des Tütschbachs (Fotos 5 und 6). Unter der kundigen Leitung von Walter Vonlanthen (Foto 4) wurde die Wanderung auf dem Naturlehrpfad Lätti zum besonderen Wintererlebnis. Fotos: Willy Dietrich.

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Oktober 2011: Reben – Keller – Wein

Rebberg und Keller der Familie Jean-Daniel und Franziska Chervet

Das kalte und regnerische Wetter hielt die 23 Veranstaltungsteilnehmenden nicht davon ab, den Weg nach dem am Fusse des Wistenlachers/ Mont Vully gelegenen Winzerdorfes Praz zu unternehmen. Franziska Chervet empfing die Gruppe an der Lände. Ein kurzer Spaziergang führte in den am See gelegenen Rebenacker, wo Franziska Chervet ausführlich über die sehr aufwändige Pflege der Rebe, die Bodenbearbeitung, den Pflanzenschutz, die Ernte und die Richtlinien im Weinbau informierte.
Im Keller berichtete Franziska Chervet über den Weg der Traube von der Presse bis ins Fass. Dank der guten Wetterbedingungen waren Ernte und Verarbeitung der Trauben schon abgeschlossen. So konnten die Teilnehmenden nur noch den fruchtigen Duft des gekelterten Saftes wahrnehmen. An den Chromstahl-Behältern leuchteten elektronische Geräte, die die Gärprozesse der Weine überwachten, indem sie die Temperatur über den im Tank angebrachten Heizstab optimal steuerten.
Zur Degustation der Weine lud Franziska Chervet in ihren gemütlichen Pavillon. Hübsch gedeckte Tische mit je einem Teller des „gluschtigen“ Vullykuchens erwarteten die Teilnehmenden. Fünf verschiedene Weine wurden ausgeschenkt, gekostet und besprochen.
Seit fünf Generationen ist die Familie Chervet im Weingeschäft tätig. Heute bewirtschaftet sie 14 Hektaren. Traubensorten für Weissweine belegen eine Fläche von 60%, auf 40% der Fläche werden Traubensorten für Rosé- und Rotweine bewirtschaftet. Für Weissweine wird vorwiegend die für die französische Schweiz typische Chasselas-Traube angebaut. Weitere Weissweinsorten sind Riesling–Sylvaner, Chardonnay, Freibourg, Sauvignon-Blanc, Pinot-Gris. Für Rosé- und Rotweine kultiviert die Familie die Sorten Gewürztraminer, Pinot Noir, Gamaret und Garanoir.

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