Deutschfreiburger Heimatkundeverein

Impressionen aus den Veranstaltungen 2011/12

Februar 2012: Tütschbach und Sense

Das besondere Wintererlebnis

Als sich die Gruppe von 19 Personen am frühen Nachmittag des 11. Februar 2012 von Plaffeien aus auf den Weg begab, herrschten -14 Grad – bei der Rückkehr fast drei Stunden später waren es dann gar eisige -27 Grad. Bei dem in der HKV-Einladung versprochenen frostigen Wetter zeigte die grösstenteils mit Eis bedeckte Sense für viele Wandernde ungekannte, bezaubernde Seiten (Fotos 1 und 2). Eindrücklich waren auch die vereisten Felswände und der Wasserfall des Tütschbachs (Fotos 5 und 6). Unter der kundigen Leitung von Walter Vonlanthen (Foto 4) wurde die Wanderung auf dem Naturlehrpfad Lätti zum besonderen Wintererlebnis. Fotos: Willy Dietrich.

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Oktober 2011: Reben – Keller – Wein

Rebberg und Keller der Familie Jean-Daniel und Franziska Chervet

Das kalte und regnerische Wetter hielt die 23 Veranstaltungsteilnehmenden nicht davon ab, den Weg nach dem am Fusse des Wistenlachers/ Mont Vully gelegenen Winzerdorfes Praz zu unternehmen. Franziska Chervet empfing die Gruppe an der Lände. Ein kurzer Spaziergang führte in den am See gelegenen Rebenacker, wo Franziska Chervet ausführlich über die sehr aufwändige Pflege der Rebe, die Bodenbearbeitung, den Pflanzenschutz, die Ernte und die Richtlinien im Weinbau informierte.
Im Keller berichtete Franziska Chervet über den Weg der Traube von der Presse bis ins Fass. Dank der guten Wetterbedingungen waren Ernte und Verarbeitung der Trauben schon abgeschlossen. So konnten die Teilnehmenden nur noch den fruchtigen Duft des gekelterten Saftes wahrnehmen. An den Chromstahl-Behältern leuchteten elektronische Geräte, die die Gärprozesse der Weine überwachten, indem sie die Temperatur über den im Tank angebrachten Heizstab optimal steuerten.
Zur Degustation der Weine lud Franziska Chervet in ihren gemütlichen Pavillon. Hübsch gedeckte Tische mit je einem Teller des „gluschtigen“ Vullykuchens erwarteten die Teilnehmenden. Fünf verschiedene Weine wurden ausgeschenkt, gekostet und besprochen.
Seit fünf Generationen ist die Familie Chervet im Weingeschäft tätig. Heute bewirtschaftet sie 14 Hektaren. Traubensorten für Weissweine belegen eine Fläche von 60%, auf 40% der Fläche werden Traubensorten für Rosé- und Rotweine bewirtschaftet. Für Weissweine wird vorwiegend die für die französische Schweiz typische Chasselas-Traube angebaut. Weitere Weissweinsorten sind Riesling–Sylvaner, Chardonnay, Freibourg, Sauvignon-Blanc, Pinot-Gris. Für Rosé- und Rotweine kultiviert die Familie die Sorten Gewürztraminer, Pinot Noir, Gamaret und Garanoir.

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