Deutschfreiburger Heimatkundeverein

Impressionen aus den Veranstaltungen 2012/13

September 2013: GV in Heitenried

Franz-Sepp Stulz neu, Yvonne Jungo zurückgetreten

Zur Generalversammlung 2013 des Deutschfreiburger Heimatkundevereins im Vereins- und Kulturhaus Heitenried (Foto 1) fanden sich am 14. September genau 54 Mitglieder ein. Präsident Christian Meier (Foto 3) gab einen Überblick zum vergangenen Vereinsjahr. Nachdem er das neue Vorstandsmmitglied Franz-Sepp Stulz (Foto 5, im Vordergrund) vorgestellt hatte, berichtete Charles Folly (Foto 6) über das Wirken des langjährigen Vorstandsmitglieds Yvonne Jungo (Foto 7, mit Ch. Meier) die auf die GV hin aus dem Vorstand ausgetreten ist. Im Namen der Gemeinde Heitenried begrüsste Vize-Ammann Walter Maurer (Foto 8) die Anwesenden. Auf den statutarischen Teil folgte ein kultureller, bei dem die Wahl stand zwischen der Präsentation 1. der Waldkapellen und des Schulhauses Schloss (Fotos 9-13 mit Gabriel Aebischer), 2. des Vereins- und Kulturhauses sowie der Kirche und 3. der Käserei Heitenried mit dem eindrücklichen Käse-Reifungslager. Zum Schluss offerierte die Gemeinde ein Aperitif (Foto 14) mit Musikbelgeitung (Foto 15).

Zu den Unterlagen

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Juni 2013: Im Bachbett der Ärgera

Ein sich ständig verändernder Wasserlauf

Unter der kundigen Führung von Walter Vonlanthen (Foto 1) marschierten am Samstag, 8. Juni 2013 rund 20 Personen über Stock und Stein im Bachbett der Ärgera. Das vom Menschen fast unverbaute Ärgerabett zwischen Plasselb und Giffers ist ein Ort wilder Schönheit und Ursprünglichkeit. Die Natur gibt mit Hilfe des Wassers die Regeln vor: Hoch- und Niedrigwasser verändern den Wasserlauf ständig. Das zeigte sich auch am Wandertag selbst: Um 18 Uhr, zwei Stunden nach dem Ende des Ausfluges, kam eine Hochwasserwelle und verwandelte die Ärgera in einen reissenden Fluss (Foto 8). Die Gewitter im Oberland um 16 Uhr waren daran schuld.

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April 2013: Restaurierte Liebfrauenkirche

Basilika mit reichem Interieur

An der zweiten Ausführung des Besuchs der restaurierten Liebfrauenkirche in Freiburg, am Samstag, 27. April 2013, nahmen über 60 Personen teil. Nach der Begrüssung durch HKV-Vorstandsmitglied Yvonne Jungo berichtete wiederum François Guex (Foto 3) vom Kantonalen Amt für Kulturgüter über die Geschichte der Basilika und insbesondere über das Chorgestühl. Restaurator Christoph Fasel (Foto 5) sprach auf der Empore über die Renovierung der Deckengemälde, Yvan Andrey (Foto 7) vom Amt für Kulturgüter präsentierte den Kirchenschatz (in der Sakristei) und Raoul Blanchard (Foto 9), Konservator Schloss Greyerz, zeigte die ebenfalls renovierte Neapolitanische Krippe. Zur Veranstaltung von 2012

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März 2013: Poyabaustelle zum Zweiten

Blick auf Jahrhundertwerk

Nachdem im November vielen Interessierten aufgrund der beschränkten Anzahl Plätze abgesagt werden musste (siehe unten), hat der Deutschfreiburger Heimatkundeverein am Samstag, 16. März 2013 den Besuch der Baustelle der Poyabrücke in Freiburg wiederholt und weiteren 100 Personen das Jahrhundertbauwerk präsentieren können.

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Februar 2013: Niederriedstausee

Naturbegegnungen im Gebiet des Zusammenflusses von Aare und Saane

Samstag, 23. Februar 2013, 13.00 Uhr. Eine kalte Bise weht über den Niederried Stausee (Foto 1), während sich Auto um Auto auf dem Parkplatz des Stauwehrs einfindet. Aus den schützenden Kabinen steigen in warme Jacken oder Mäntel eingepackte Leute, die alle der Einladung des Deutschfreiburger Heimatkundevereins gefolgt sind. Mützen, Halstücher und Handschuhe dürfen nicht fehlen. Feldstecher oder Ferngläser baumeln über den Mänteln. Eine Gruppe von ca. 40 Naturfreunden versammelt sich um die beiden Referentinnen des Ornithologischen Vereins Kerzers, Eva Schenker und Catherine Gartmann (Foto 2). Diese empfangen die Teilnehmenden mit ausführlichen Erklärungen zum Naturschutzgebiet des Niederriedstausees und dessen Tierwelt. Zum Beobachten der Wasservögel begibt sich die Gruppe auf den Uferweg (Foto 3 und 4), der der Nordseite des Stausees entlangführt. Silberreiher, Graureiher, Stockenten, Reiherenten, Löffelenten, Blässhühner, Krickenten und Kormorane (Foto 5) halten sich Futter suchend auf dem Wasser oder auf gefallenen Holzstämmen sitzend im schützenden Schilfgürtel auf. Es lassen sich nicht viele Wasservögel blicken. Ob sie sich wohl auch der Kälte entziehen und sich in geschützten Winkeln aufhalten?
Nach der Verschiebung zum Saanesteg (Foto 6), bietet auch der Baggersee im Gebiet der Rewag (Foto 7) nochmals Gelegenheit zur Beobachtung von Wasservögeln. Der Spaziergang über die Landzunge zum Saanespitz, dem Zusammenfluss der Aare und der Saane, führt durch die aktive Welt der Biber. Viele gefällte und angenagte Bäume (Foto 8) deuten darauf hin, dass sich der Biber in dieser Region sehr zuhause fühlt.
Nach dieser 3½-stündigen, sehr interessanten Exkursion durch diese wunderbaren Naturschutzgebiete, erwärmen sich die Teilnehmenden im Restaurant (Foto 9). Der HKV dankt den Referentinnen, aber auch den Teilnehmenden, die ergänzende Informationen einbrachten, herzlich.

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November 2012: Baustelle Poyabrücke

Blick auf Jahrhundertwerk

Am Samstag, 3. November 2012 besuchten rund 100 Personen die Baustelle der Poyabrücke in Freiburg. Weit mehr Mitglieder wären der Einladung des Deutschfreiburger Heimatkundevereins gefolgt und hätten sich gern über das im Bau befindliche Jahrhundertwerk informieren lassen. Leider waren die Plätze aber beschränkt.
Von der Kreuzung Bellevue auf der Schönbergseite führt die Poyabrücke auf 851,6 Metern Länge über die Saane und die Abwasserreinigungsanlage der Stadt. Zum Bauwerk gehört die Verlängerung durch einen Tunnel auf einer Länge von 272,15 Metern (unter dem Palatinat-Park, der Grandfey-Strasse und dem SBB-Geleise).
Nach einer kurzen Einführung durch Grossrat Bruno Fasel bildeten die Teilnehmenden am Vormittag und am Nachmittag je zwei Gruppen und konnten in Begleitung von kompetenten Führern (im Bild. Herr Capoussart) Eisenbahnunterführung, Tunnel und Brücke besichtigen – sogar schon die Brücke betreten.
Die Poyabrücke ist im mittleren Teil als Schrägseilbrücke konzipiert und wurde bewusst in einer zeitgenössischen Architektur entworfen; dies in Anlehnung an die lange Hängebrücken-Tradition der Stadt Freiburg. Mit dem Bau der Poyabrücke entsteht die Schrägseilbrücke mit der grössten Spannweite der Schweiz. Weitere Informationen

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