Deutschfreiburger Heimatkundeverein

Impressionen aus den Veranstaltungen 2014/15

September 2015: GV in St. Silvester

Neuer Name gibt zu reden

Am Samstag, 19. September 2015 hat der Deutschfreiburger Heimatkundeverein die Generalversammlung für das Vereinsjahr 2014/15 in St. Silvester durchgeführt. Unter der Leitung von Präsident Franz-Sepp Stulz versammelten sich 55 Mitglieder im Vereinssaal der Oberländer Gemeinde. Der Präsident musste den Rücktritt von zwei Vorstandsmitgliedern bekanntgeben. Während das langjährige Vorstandsmitglied Trudy Schneuwly im nächsten Jahr gebührlich verabschiedet werden soll, hielt Charles Folly in seiner unnachahmlichen Weise die Laudatio für Silvia Zehnder-Jörg. In Absprache mit der Zurückgetretenen beschränkte er sich auf zwei Zeilen – allerdings auf zwei mehrere Ellen lange, doch kurzweilige Zeilen (Foto 3).
Der Vorstand des Vereins befasst sich seit längerem mit der Frage eines Namenswechsels. “Deutschfreiburger Heimatkundeverein” vermittelt insbesondere jüngeren Generationen, die der Verein vermehrt gewinnen möchte, ein nach rückwärts gewandtes Bild – das dem Tätigkeitsspektrum des Vereins nicht gerecht wird. Gerade die Seisler Mäss, in der der Verein sich präsentiert hat, zeigte dies gut auf: Erst im Gespräch erkannten viele Besucherinnen und Besucher des Standes Sinn und Nutzen des Vereins. Rund 150 Neumitglieder konnten die Standbetreiber so gewinnen, wie Franz-Sepp Stulz vermeldete. Neu zählt der Verein über 2300 Mitglieder. Die Rückmeldungen aus der Versammlung zeigten allerdings, dass die Meinungen über einen Namenswechsel geteilt sind.
Ein besonderen Dank richtete der Präsident an die Gemeinde. Vize-Ammann Christian Udry (Bild 4) empfing den HKV nicht nur mit einem Grusswort: Der Cäcilienverein St. Silvester wartete – unter der Leitung von Manuela Dorthe – auch noch mit einen kleinen Konzert auf (Foto 5). Und zum Abschluss gab es ein herzhaftes Apéro.
Zuvor konnten die Teilnehmenden aber noch das kulturelle Programm erleben: Die eine Gruppe führte Erhard Kolly durch das Dorfzentrum bis zur Kirche, in der er in die Orgeltasten griff. Die andere Gruppe erhielt, begleitet von den privaten Eigentümern, einen Einblick ins Schloss Tschüpru.
Die Unterlagen zur GV finden sich in der entsprechenden Rubrik (“Dienstleistungen”).

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Juni 2015: Landwirtschaft im Wandel

Eine Zeitreise in Menziswil

Rund 50 Personen haben sich am Samstag, 13. Juni 2015 bei sommerlichem Wetter in Menziswil bei Tafers eingefunden, um über die Entwicklung und Geschichte der Freiburger Landwirtschaft seit den 1930er Jahren zu erfahren. Der Deutschfreiburger Heimatkundeverein hatte dazu unter der Leitung von Trudy Schneuwly (Heimatkundeverein) und Tony Lehmann (Landwirtschaftliches Institut in Grangeneuve) eine Reihe Experten engagiert, die nicht nur viel zu berichten wussten, sondern auch Landwirtschaft zum Anfassen boten. So erfuhren die Teilnehmenden, wie sich die Landwirtschaft immer wieder neuen Anforderungen anpassen und neue Technologien nutzen konnte. Als Beispiele erlebten sie auch gleich, wie das Mähen und das Melken sich innert weniger Generationen total verändert haben. Wer sich an die Sense wagte, konnte gar selbst ein bisschen mähen – und schleifen. Auch eine typische Zwischenverpflegung von anno dazumal gab es zu degustieren: ein Stück Brot mit einer Knoblauchzehe und einem Schnäpschen. Zum Abschluss stand dann ein währschaftes z’Füüfi auf dem Programm.

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April 2015: Verleihung Landschaftspreis

Am Samstag, 25. April 2015 hat der Heimatkundeverein zum 4. Mal den Deutschfreiburger Landschaftspreis verliehen. Der Preis ging posthum an Alex Schafer. Mit dem Preis würdigt der HKV eine Persönlichkeit, die mit den „SonntagsSpaziergängen“ und der Serie „Faltblätter zu Architektur und Siedlung“ über Deutschfreiburg hinaus sich einen Namen gemacht hat.
Rund 150 Gäste konnte HKV-Präsident Franz-Sepp Stulz im Begegnungszentrum in Schmitten, nur wenige Meter von Alex Schafers Geburtshaus, empfangen. Darunter Erwin Jutzet, Präsident des Freiburger Staatsrats, Staatsrat Beat Vonlanthen, die ehemalige Staatsrätin Ruth Lühti und Nationalrat Jean-François Steiert.
Eine erste Laudatio hielt Hubert Schaller, eine zweite Daniela Schneuwly-Poffet (die Inhalte sind in der Broschüre nachzulesen). Grussbotschaften vom Staatsrat und von der Gemeinde Schmitten trugen Erwin Jutzet und Bernadette Mäder-Brülhart vor. Der Anlass wurde auch musikalisch umrahmt und schloss mit einem reichen Apéro, das für rege Diskussionen genutzt wurde.
Der diesjährige Deutschfreiburger Landschaftspreis beträgt 10’000 Franken. Ganz im Sinne ihres Mannes erklärte Judith Schafer-Perler, dass die Familie den Betrag für die Realisierung eines weiteren Projektes einsetzen will, das Alex Schafer initiiert, aber nicht mehr abgeschlossen hat: einen Veloführer in der Art der so erfolgreichen SonntagsSpaziergänge. Wie Hansueli Krummen von der Projektgruppe mitteilte, soll der Führer 2017 erscheinen.
Für weitere Informationen sei verwiesen auf die Medienmitteilung und die Broschüre.

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November 2014: Stadtrundgang Murten

„Amüseum“ mit Regenschirm

Samstag, 15. November 2014: 34 Besucherinnen und Besucher nahmen an der Veranstaltung „Amüseum“ teil. Unter Regenschirmen und eingepackt in warme Jacken und Mäntel wartete die Gruppe vor der Französischen Kirche auf den Beginn der theatralischen Führung. Die exzentrische „Direktorin des Museums Murten“ lud in die Kirche, vorbei an Herrn Briccollier, ihrem Unterstützer, der auf etwas umständliche Weise am Ausmessen der „Pavés“ vor der Kirche war, um einen möglichst quadratischen Stein zu finden. Schon ging das erste Gelächter durch die Besuchergruppe, und es war bei weitem nicht das letzte.
In der Kirche wurden wir auf amüsante Weise über die Entstehung des Städtchen Murten informiert. So wohnten wir einem Gespräch zwischen Adrian von Bubenberg und einem Geistlichen von Murten bei. Darin ging es um den Schutz des Städtchens Murten während der Burgunderkriege. Dass es damals schon Telefone und Schreibmaschinen gab, war der nächste „Gäg“. So wurden während der ganzen Rundtour Gegenwart und Vergangenheit auf amüsante Weise getrennt verwoben, wenn wir der Stadtmauer entlang zur Deutschen Kirche und zu Jeremias Gotthelf (Albert Bitzius) gingen, weiter zum Törli und dem Stadtgraben entlang zum Museum, wo wir vom Geist Louis d‘Affrys und einem Archäologen begrüsst wurden.
Trotz Dauerregen hatten die Besucherinnen und Besucher grossen Spass am Spaziergang durch das jederzeit spannende Zähringerstädtchen. Willkommen waren die regenfreien Schauplätze, Kirche und Museum, aber durchaus.

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